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Fr-20.12.13-20:00
JazzToday
NoReduce

Christoph Irniger – Tenorsaxophon
Dave Gisler – Gitarre
Raffaele Bossard – Bass
Nasheet Waits –  Schlagzeug

 

Wer als neugieriger Jazz-Aficionado in den letzten Jahren keine Tomaten auf den Ohren hatte, müsste eigentlich gemerkt haben, dass der Gitarrist Dave Gisler, der Saxofonist Christoph Irniger und der Bassist Raffaele Bossard zu den herausragenden jungen Hoffnungs- trägern des helvetischen Jazzwunders zählen: Sie haben bereits in ganz unterschiedlichen Kontexten mit einer beeindruckenden Mischung aus handwerklicher Souplesse und draufgängerischer Erfindungsfreude aufhorchen lassen.
Bei einem gemeinsamen Aufenthalt im Jazzmekka New York haben die drei Schweizer gemeinsam mit dem afro-amerikanischen Ausnahme- schlagzeuger Nasheet Waits (Jason Moran & the Bandwagon, Tony Malaby’s Tamarindo etc.) ein Quartett ins Leben gerufen, dessen Debüt- album sich durch eine atemberaubende Balance zwischen Kontrolle und Entfesselung auszeichnet.

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

So-15.12.13-20:00
Gastspiel
banda mobilé plays "scattered stars"

 

Irene Müller-Schat - fl, Agnes Lindemann - cl, Thomas Koyer - cl, Jakob Marx - tp, Konny Segeler - flh, Joachim Wirmer - ss, Markus Münsterteicher - as, Heinz-Josef Kuhlmann - ts, Thomas König - bs, Christoph Berndt - bss, Helmut Buntjer - tb, Christoph Winter - eu, Ralf Heinisch - tu.

 

 

 

Astor Piazzolla trifft Thad Jones, Neil Young und Federico Mompou geben sich die Klinke in die Hand,Nino Rota  und Ennio Morricone liegen sich in den Armen, die "silver convention" trifft auf "Laika and the Cosmonauts", Henry Mancini schaut vorbei, David Bowie und Charles Ives flattern durchs Foyer.

 

 "... die Besetzung als reines Bläser-Ensemble verschiebt die Aufmerksamkeit ein wenig in diese Richtung: Klang! - und Klang ist gleichbedeutend mit: Emotion! - diese Tatsache macht vieles möglich,
ohne daß es automatisch als Bruch empfunden wird.
Glücklicherweise treibt uns der "puls" weiter, sonst wäre es kaum auszuhalten..." (Joachim Wirmer)
 
Ein Mobile  ist ein frei hängendes, ausbalanciertes, leichtes Gebilde, das schon von schwachem Luftzug bewegt wird. Der Begriff stammt aus dem Französischen. Die Bezeichnung wurde 1931 von Marcel Duchamp für die Frühwerke von Alexander Calder geprägt.
 
" Wenn alles klappt, ist ein Mobile ein Stück Poesie, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht.“  (Alexander Calder)

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Sa-14.12.13-20:00
Live-Hörspiel
NACHTSICHT

Sebastian Berweck, Live-Elektronik, Klavier, Sprecher

Texte: Frank Schablewski, Musik: Peter Gahn


Drei öffentliche Orte, nachts in der Stadt – der Flughafen, der Platz, die Brücke – sind Verbindung, Ankunft, Abfahrt und Durchfahrt. Ihre Klänge, Rhythmen, Materialien, Architektur, der Verkehr und die Menschen an diesen Orten lieferten das Klang- und Textmaterial für das Live-Hörspiel.

 

Glastüren öffnen sich selbsttätig, aus der Tiefe führen stufenlose Rolltreppenbänder in die Höhe, der Raum entzerrt sich, durchsichtig, mehr und mehr. Entlang ziehen sich zahllose Geräusche, monoton, repetitiv. Die Abflughalle ... zur Nacht scheint der Ort evakuiert, als Bau.

Die haushohe Stille macht den geringsten Laut sofort fühlbar. Der Platz ist längst die leere Mitte des Irrgartens aus Straßen. Die Straßen bedeuten den Heimweg. Dem entgegengesetzt bewegt sich die Gestalt, sie rührt sich nicht von der Stelle.

Ein Kreisen des groß raus rauschend kommenden Verkehrs. ... Gespräche auf und neben Verkehrslichtungen an Baumbestandteilen nach Tagesabbruch. ... Das Licht bindet die Stadt an das Dunkel.

 

Nachtsicht des Komponisten Peter Gahn und Dichters Frank Schablewski. Hier lässt der Performer Sebastian Berweck – gleichzeitig am Keyboard, Joystick, Controller, Computer, Klavier und Sprechermikrofon – einen vielschichtigen, durchsichtigen Klang-Sprach-Raum entstehen. Dieser Raum ist, ebenso wie die drei Orte, ein Angebot zum Hineinbegeben, Durchschreiten und darüber Hinausgehen, dazu, die Stadt und die urbane Nacht aus einer anderen Perspektive zu erleben. Das Stück packt als Live-Performance seine Lebendigkeit und lässt konzentriert als Hörspiel viel Raum für die Fantasie der Zuhörer.

 

www.petergahn.de


youtube:Nachtschicht

 

 

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Do-12.12.13-20:00
AV - PICKNICK #7
SEBASTIAN PLANO (ARG) + GREG HAINES (UK)

Sebastian Plano (ARG) + Greg Haines (UK)

& Sven Stratmann – Visuals

 

Der Argentinier SEBASTIAN PLANO wird erstmals in Münster zu sehen sein und ein bezauberndes Set mit Cello, Piano und elektronischen Hilfsmitteln spielen.


GREG HAINES wurde von uns ganz bewusst als bislang einziger Künstler zum zweiten Mal eingeladen. Seine Musik definiert all das, was das Picknick musikalisch ausmachen soll. Das Zusammenbringen von Neoklassik, Elektronik, Ambient und Clubmusik begeistert auf der gesamten Bandbreite. Sein aktueller Longplayer war Album des Monats in der De:Bug und sammelte nicht nur im Musikexpress (5 Sterne) Höchstwertungen. Sein vielschichtiges Set basiert auf Klavier, Synthesizer und vielen weiteren Elementen.


Das visuelle Setting wird wie immer von AQUIET (Sven Stratmann) geschaffen. Eine Live-Video-Performance, die das Picknick absolut einzigartig macht und zum Träumen und Staunen einlädt!

www.avpicknick.wordpress.com


Eintritt AK: 17/14 €
VVK: 14/11 € erm. im Teilchen & Beschleuniger, fyal und bei Jörg's CD

So-08.12.13-20:00
AufAbwegen
Geräuschwelten-Festival

Jonathan Coleclough
Robert Hampson
Dieter Moebius & Asmus Tietchens

 

JONATHAN COLECLOUGH
Jonathan Coleclough ist ein Musiker, der die delikaten Klänge des Alltags in mysteriöse und sinnliche Musik verwandeln kann. Seine Stücke nehmen ihren Anfang oft mit rauen Aufnahmen konkreter Klangereignisse, wie dem Geräusch kochenden Wassers in einem Topf , dem fernen Läuten von Schafsglocken auf einer Hügelweide, oder dem Plunkern von auf den Boden fallenden Nadeln. Aus diesem Material schafft Coleclough dichte und detailreiche Kompositionen in den verschiedensten Verfremdungsstufen. Jonathan Coleclough realisiert auch Klanginstallation und kreiert  Sounddesigns für Filme und Dokumentationen. Er hat wesentlich am Soundtrack zur umjubelten Independent-Produktion “Berberian Sound Studio” (Peter Strickland, 2012) beigetragen.

ROBERT HAMPSON
Robert Hampson ist dieser Tage extrem viel beschäftigt. Er hat seine Kult-Band LOOP aus den 1990er Jahren reanimiert und auch sein Projekt MAIN gibt es wieder. Und nicht zuletzt hat er mit Godflesh einige “Pure”-Shows gespielt. Wenn Robert Hampson unter seinem echten Namen Musik macht, dann gibt es Klänge zwischen psychedelischer Akusmatik und improvisatorischer Raumerkundung zu hören. Hampson geht es um die Wirkung von Klang im Raum und das Herausarbeiten wesentlicher Eigenschaften und Merkmale eines bestimmten Sounds. Seine Solowerke sind zuletzt beim renommierten Label EditionsMEGO erschienen.

DIETER MOEBIUS + ASMUS TIETCHENS
Mit Asmus Tietchens und Dieter Moebius haben zwei Künstler zusammengefunden, die zu den ganz Großen der deutschen Avantgarde-
Elektronikmusik gehören. Beide sind seit über 30 Jahren dabei, Moebius (seit 1970) als Mitglied von Kluster/Cluster und Harmonia sowie solo und in zahlreichen Kollaborationen (Brian Eno, Mani Neumeier, Conny Plank, Mayo Thompson u.v.m.), Tietchens (seit 1976) fast ausschließlich als Solokünstler, anfangs in den Bereichen elektronische und konkrete Musik, später dann vornehmlich im Gebiet der abstrakten Geräuschmusik. Es gibt bisher ein gemeinsames Album der Musiker, welches 2012 erschien. Mit diesem Album lösen Dieter Moebius und Asmus Tietchens ein Versprechen ein, das sie sich vor 35 Jahren gaben. Nachdem nämlich 1976 die fünf Mitglieder des einmaligen Musikprojekts Liliental ihre Aufnahmen für das gleichnamige Album (veröffentlicht 1978) beendet hatten und sich wieder in alle Winde verstreuten, rief Moebius aus dem bereits fahrenden Auto Tietchens zu: „Wir müssen mal eine Platte zusammen machen.“ So überliefert es ein Ohrenzeuge. Ob’s stimmt? Jedenfalls beschlossen beide 2011, ein Album aufzunehmen. Live präsentieren sie nun Stücke daraus sowie neue noch unveröffentlichte Arbeiten.


Eintritt: 12 € pro Abend / 20 € (für beide Abende)

Bestellung (empfohlen) unter:  zipo@aufabwegen.com

Das Konzert im Radio: 18.01.2014 WDR 3 open: Freiraum

 

Weitere Infos: aufabwegen

 

 

So-08.12.13-11:00
AufAbwegen
Münster Sound Walks

Kuratiert  von Ross Parfitt + Jennifer Iker

Führung: Parfitt / Iker / Kniola

 

Anmeldung unter 0177-8251684

Sa-07.12.13-20:00
AufAbwegen
Geräuschwelten-Festival

Mohammad
Nikos Veliotis – Cello, ILIOS – Oscillators,  Coti – Kontrabass
Scanner
Steven Stapleton & Colin Potter

 

MOHAMMAD
Das griechische Trio Mohammad spielt Chamber Doom. Ihre Musik besteht aus ultr-tiefen Frequenzen, Intermodulationen, bedeckten texturen und entfernten Folk-Anklängen. Sie haben bisher eien CD, eine Triple-Vinyl (auf dem eigenen Label) und aktuell eine LP auf dem angesagten PAN Label herausgegeben. Die Mitglieder von Mohammad sind zählen zu den wichtigsten Vertreten der griechischen Experimental-Elektronikszene.

 

 

SCANNER
Robin Rimbaud aka Scanner ist Künstler und Komponist, dessen Arbeiten das experimentelle Terrain zwischen Sound, Raum, Bild und Form durchschreiten. Aufsehen erregte Robin Rimbaud mit seinen ersten Arbeiten als Scanner, in denen er Musik aus “gestohlenen” Handygesprächen erschuf und somit das veränderte Kommunikationsverhalten und die Frage nach Privatsphäre problematisierte.


STEVEN STA PLETON & COLIN POTTER (members of Nurse With Wound)

Seit über 30 Jahren ist Nurse With Wound Steven Stapletons musikalisches Hauptprojekt. Zudem arbeitet er als Produzent, Remixer und neuerdings auch als anerkannter Soundtrack-Komponist. Neben seinen musikalischen Aktivitäten ist Stapleton, oft unter dem Pseudonym ‚Babs Santini‘, auch als angesehener und renommierter Maler und Bildhauer tätig. Colin Potter, der Anfang der 1990er zu Nurse With Wound dazu stieß, betreibt ein eigenes Studio und ist ein vielgefragter Soundingenieur (u.a. Arbeiten für mit Current 93, Organum, Ora). Potter ist Mitglied des Drone-Projekts Monos und hat zahlreiche Soloreleases herausgegeben.

 

Eintritt: 12 € pro Abend / 20 € (für beide Abende)

Bestellung (empfohlen) unter:  zipo@aufabwegen.com


Das Konzert im Radio: 18.01.2014 WDR 3 open: Freiraum

 

Weitere Infos: aufabwegen

Sa-07.12.13-20:00
AufAbwegen
Geräuschwelten-Festival

Mohammad
Nikos Veliotis – Cello, ILIOS – Oscillators,  Coti – Kontrabass
Scanner
Steven Stapleton & Colin Potter

 

MOHAMMAD
Das griechische Trio Mohammad spielt Chamber Doom. Ihre Musik besteht aus ultr-tiefen Frequenzen, Intermodulationen, bedeckten texturen und entfernten Folk-Anklängen. Sie haben bisher eien CD, eine Triple-Vinyl (auf dem eigenen Label) und aktuell eine LP auf dem angesagten PAN Label herausgegeben. Die Mitglieder von Mohammad sind zählen zu den wichtigsten Vertreten der griechischen Experimental-Elektronikszene.

 

 

SCANNER
Robin Rimbaud aka Scanner ist Künstler und Komponist, dessen Arbeiten das experimentelle Terrain zwischen Sound, Raum, Bild und Form durchschreiten. Aufsehen erregte Robin Rimbaud mit seinen ersten Arbeiten als Scanner, in denen er Musik aus “gestohlenen” Handygesprächen erschuf und somit das veränderte Kommunikationsverhalten und die Frage nach Privatsphäre problematisierte.


STEVEN STA PLETON & COLIN POTTER (members of Nurse With Wound)

Seit über 30 Jahren ist Nurse With Wound Steven Stapletons musikalisches Hauptprojekt. Zudem arbeitet er als Produzent, Remixer und neuerdings auch als anerkannter Soundtrack-Komponist. Neben seinen musikalischen Aktivitäten ist Stapleton, oft unter dem Pseudonym ‚Babs Santini‘, auch als angesehener und renommierter Maler und Bildhauer tätig. Colin Potter, der Anfang der 1990er zu Nurse With Wound dazu stieß, betreibt ein eigenes Studio und ist ein vielgefragter Soundingenieur (u.a. Arbeiten für mit Current 93, Organum, Ora). Potter ist Mitglied des Drone-Projekts Monos und hat zahlreiche Soloreleases herausgegeben.

 

Eintritt: 12 € pro Abend / 20 € (für beide Abende)

Bestellung (empfohlen) unter:  zipo@aufabwegen.com


Das Konzert im Radio: 18.01.2014 WDR 3 open: Freiraum

 

Weitere Infos: aufabwegen

Sa-07.12.13-20:00
AufAbwegen
Geräuschwelten-Festival

Mohammad
Nikos Veliotis – Cello, ILIOS – Oscillators,  Coti – Kontrabass
Scanner
Steven Stapleton & Colin Potter

 

MOHAMMAD
Das griechische Trio Mohammad spielt Chamber Doom. Ihre Musik besteht aus ultr-tiefen Frequenzen, Intermodulationen, bedeckten texturen und entfernten Folk-Anklängen. Sie haben bisher eien CD, eine Triple-Vinyl (auf dem eigenen Label) und aktuell eine LP auf dem angesagten PAN Label herausgegeben. Die Mitglieder von Mohammad sind zählen zu den wichtigsten Vertreten der griechischen Experimental-Elektronikszene.

 

 

SCANNER
Robin Rimbaud aka Scanner ist Künstler und Komponist, dessen Arbeiten das experimentelle Terrain zwischen Sound, Raum, Bild und Form durchschreiten. Aufsehen erregte Robin Rimbaud mit seinen ersten Arbeiten als Scanner, in denen er Musik aus “gestohlenen” Handygesprächen erschuf und somit das veränderte Kommunikationsverhalten und die Frage nach Privatsphäre problematisierte.


STEVEN STA PLETON & COLIN POTTER (members of Nurse With Wound)

Seit über 30 Jahren ist Nurse With Wound Steven Stapletons musikalisches Hauptprojekt. Zudem arbeitet er als Produzent, Remixer und neuerdings auch als anerkannter Soundtrack-Komponist. Neben seinen musikalischen Aktivitäten ist Stapleton, oft unter dem Pseudonym ‚Babs Santini‘, auch als angesehener und renommierter Maler und Bildhauer tätig. Colin Potter, der Anfang der 1990er zu Nurse With Wound dazu stieß, betreibt ein eigenes Studio und ist ein vielgefragter Soundingenieur (u.a. Arbeiten für mit Current 93, Organum, Ora). Potter ist Mitglied des Drone-Projekts Monos und hat zahlreiche Soloreleases herausgegeben.

 

Eintritt: 12 € pro Abend / 20 € (für beide Abende)

Bestellung (empfohlen) unter:  zipo@aufabwegen.com


Das Konzert im Radio: 18.01.2014 WDR 3 open: Freiraum

 

Weitere Infos: aufabwegen

Fr-06.12.13-20:00
Vortrag / Lecture
Peter Cusack: “Sounds From Dangerous Places”

Institut für Ethnolgie
Studtstr. 21
48149 Münster

 

Peter Cusack arbeitet als “field recordist”, Klangkünstler und Musiker. Sein Hauptinteresse liegt im Bereich der “acoustic ecology”. Sein Vortrag im Rahmen des Geräuschwelten Festivals behandelt die sogenannten ‘Sounds From Dangerous Places’. Hierbei reist Cusack an Orte, die durch besondere Zerstörung geprägt sind (z.B. in die Sperrzone von Tschernobyl) und macht dort in einer Art “sonic journalism” Aufnahmen von Natur, Menschen und Maschinen. Zu diesem Projekt erschien 2012 eine Buch/CD-Veröffentlichung, herausgegeben vom DAAD und ReR. Peter Cusack ist research fellow in ‘Sound Arts & Design’ am London College of Communication und produziert Radioprogramme zur acoustic ecology für Resonance FM. Er hat zahlreiche CDs veröffentlicht. Als Musiker war er in den 1970er Jahren vor allem in der Londoner Improvisationsszene aktiv und war u.a. Mitglied der legendären Gruppe The Alterations um David Toop und Steve Beresford.

 

Vortrag in englischer Sprache – Eintritt frei!

Fr-06.12.13-16:00
AufAbwegen
Münster Sound Walks

Kuratiert  von Ross Parfitt + Jennifer Iker
Führung: Parfitt / Iker / Kniola

 

Anmeldung unter 0177-8251684

 

 

Do-05.12.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Offener Treff für Improvisationsmusiker, Gäste willkommen. 

 

Eintritt frei

So-01.12.13-20:00
SOUNDTRIPS NRW
Taavi Kerikmäe

 Taavi Kerimäe– KLavier, Live-Elektronik

 

Gäste: Heide Bertram – Gesang, Camilla Hoitenga – Flöte


Taavi Kerikmäe wurde am 1976 in Tartu (Estland) geboren. Nach seinem Abschluss Estnischen Akademie für Musik und Theater auf klassisches Klavier studiert er zeitgenössische Musik am Conservatoire National Supérieure de Lyon.

Derzeit arbeitet er als Lehrer für experimentelle Musik und Improvisation an der Estonian Academy of Music.
Mit Maart Soo ist er Kurator des IMPROTEST Festival in Tallinn.

Als Pianist war er bei zahlreichen zeitgenössischen Musikfestivals vertreten: "Les Musiques" in Marseille, Pierre Boulez Festival in St. Etienne, "Les Musicades" in Lyon (Zusammenarbeit mit Komponisten und Yang Liqing Deqing Wen), als Solist am IRCAM Festival "Agora" in Paris, "Fruits de Mhère" (in Zusammenarbeit mit Vinko Globokar), "Time of Music" in Viitasaari, als Solisti in "Stockhausen Stockhausen nicht" in Palermo, Meridian in Bukarest, Les Boreales, etc.

Er hat mit Komponisten zusammen gearbeitet wie: Pierre Boulez, Tristan Murail, Vinko Globokar, Gilbert Amy, Sylvano Bussotti, F.-B. Mâche, Alessandro Solbiatti, Thierry LeMey, Louis Andriessen, Helena Tulve und
mit Improvisatoren wie Chris Cutler, Michel Doneda, Jacques DiDonato, Mart Soo, Isabelle Duthoit, Eric Echampard, Xavier Charles, Jean-Marc Montera, Martine Altenburger, Uchihashi Kazuhiza, Paul Lovens, Jean-Francois Pauvros.
Zudem schreibt er Musiken für Schauspiel und Tanz-Perfomances.

2007 erhielt er den Preis für die beste Theater-Musik von der estnischen Autoren Union 2007.
2008 wählte ihn  der estnischen Tonträgerverband zum "Electronic Artist of the Year  für seine Arbeit mit dem mit Broken Time Orchestra, veröffentlicht auf der CD "Death hat eine Bedeutung für uns".
Er ist Gründungsmitglied von: Contemporary Music Group U, Improvisation Gruppe ASK, elektronische Musik Gruppe Broken Time Orchestra und der experimentellen Musikgruppe Eesti Elekter.

Auf seinen Konzerten ist er mit Klavier, Theremin, verschiedenen Keyboards, Live-Elektronik und speziell hergestellten elektronischen Instrumenten zu hören.

 

mit freundlicher Untestützung von:

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

So-24.11.13-15:00
Musikwerkstatt
Drum‘n‘Cake

Ein Trommelkonzert in lockerer Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen. 

 

mit: funfun: Dorothee Marx, Heike Gruber, Georg Simon, Jürgen Fischer

 

funfun heißt in der Sprache der nigerianischen Yoruba weiß.

Im Englischen verspricht es doppelten Spaß. 50% des Eintritts gehen direkt ein sozial/kulturelles Projekt in Lateinamerika.

 

AK: Erw. 8 / Kinder 4 €

Mi-20.11.13-20:00
JazzToday
Samuel Blaser - Pierre Favre - Duo

 

Samuel Blaser - Posaune

Pierre Favre - Schlagzeug

 

 


Pierre Favre, der Schweizer Altmeister der Perkussion, Zauberer mit Klangfarben, virtuos im Umgang mit Rhythmen und Farbspektren, trifft auf den jungen, 1981 geborenen Posaunisten Samuel Blaser. Auch er ist längst kein Unbekannter mehr, rastlos unterwegs in Europa und den USA.
Die beiden spielen freien Jazz, mäandernd, sie gestalten frei fließende Klangströme, motivisch gearbeitet, nicht melodisch ausgewalzt. Der Titel ihrer CD, übersetzt
«Segelfliegen», spricht für die Musik. Wie ein Segelflieger gleiten die Klänge ruhig dahin,keine expressiven Ausbrüche, kein Stocken, kein Abbrechen, gar Abstürzen der Töne.
Blasers Multiphonics erinnern zuweilen an Alpenländisches oder Choralartiges. Pierre Favre kommentiert, begleitet, unterstützt. Mal gestaltet er rhythmisch freie Texturfelder, dann wieder setzt er klare Beats. Fast immer aber bleibt er zurückhaltend, lässt dem jungen Kollegen den Vortritt – fast ein wenig schade, so klar, präzise und in sich schlüssig die
Entwicklungen Blasers auch sind. (Nina Polaschegg)

 

 

Eintritt: 12/9€
online VVK: 10/7€ & Gebühr                   online ticket

So-17.11.13-20:00
JazzToday
KAOS Protokoll

Flo Reichle – Schlagzeug
Marc Stucki – Saxophon
Benedikt Wieland – E-Bass

 

Kaos Protokoll, das steht für kultivierten Wahnsinn. Der Crossover-Jazz des Berner Trios ist manchmal wild und hart, manchmal herzlich und eingängig, augenzwinkernd und skurril immer aber durchtrieben von grosser Einfallskraft. Aus wuchtigen Basslinien, brutal groovigen Beats und einem Saxofon, das ebenso schrill wie lyrisch klingen kann, schmieden die drei Musiker höchst abenteuerliche Arrangements. Rock, Jazz, Funk und dezente Elektronik verdichten sich hier zu brisanter Musik, die wunderbar überbordet. (Bee-Flat Bern)
 

"Das Schweizer Trio KAOS Protokoll sorgt mit seinem Debut-Album "quick & dirty" immer wieder für Überraschungsmomente. Wo andere stur gerade aus fahren würden, biegen sie konsequent links ab. Ein guter Anteil wunderschöner Schmutz, gepaart mit einem sehr zeitgemässen Sound Verständnis. Ein wirklich tolles Album!" (Frank Moebus)

 

www.kaosprotokoll.ch

 

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Fr-15.11.13-20:00
Neue Musik
Miroslaw Tybora

Miroslaw Tybora – Akkordeon

 

Werke von Vaclav Trojan, Frank Zabel, Jacek Rabinski, Arne Sanders, Petri Makkonen, Ole Schmidt, Krzysztof Olczak, Astor Piazzolla, Bernfried Pröve , Rudolf Suthoff - Gross, Sofia Gubaidulina

 

Geb.1974 in Czluchow/Polen, studierte er zunächst in Danzig bei Prof. Krzysztof Olczak, danach in Duisburg an der Folkwang Musik- hochschule Essen und Dortmund, an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Mie Miki. Während seiner Ausbildung nahm er an verschiedenen Konzerten, Festivals, Wettbewerben, CD`s, Radio und Theater Produktionen in Polen und im Ausland teil, unteranderem am Internationalen Orgel Festival in Bielsko – Biala / Polen; beim Internationalen Akkordeon Festival „Sata Hame Soi“ in Ikaalinen / Finland und beim Nationalen Akkordeon Wettbewerb in Mlawa / Polen (2.Platz).
In den vergangenen Jahren war er mit dem „Uwaga!“ Quartett bei vielen nationalen und internationalen Konzerten, Konzertreihen, Festivals und Wettbewerben. Dazu gehörten u.a. das TFF Rudolstadt Welt Musik Festival; das Internationale Akkordeon Festival in Wien; das Internationale Akkordeon Festival in Torres Vedras/Portugal; der Terem Crossover Wettbewerb in St.Ptersburg/Russland (Sonderpreis); die EXPO in Shanghai/ China; das Schleswig-Holstein Musik Festival und das EBU Folk Festival in Segovia/ Spanien tätig. Miroslaw Tybora war Stipendiat der Künstlerhäuser in Worpswede (2007) sowie Organisator und Koordinator der Internationalen Austauschprojekte. Er gab Konzerte in über 10 Ländern der Welt.

youtube

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Do-14.11.13-20:00
AV - PICKNICK #6
HIOR CHRONIK + HENRIK JOS + AQUIET Live Visuals

HIOR CHRONIK
Beim Athener/Berliner Hior Chronik weiß man nie so genau, was man bekommt. Mit viel Gefühl und Raffinesse verbindet er Filmmusik, Minimalismus und zeitgenössische Klassik mit elektronischen Sounds, Drones, Streicherparts und neuentdeckten Geräuschen. Der Nährboden für alle Experimente sind jedoch die charmanten Melodien, die er immer wieder aus dem Ärmel schüttelt. "Essential experimental music!" (Nils Frahm)
 
VIDEO:
www.youtube.com/watch?v=tLuUHvxq0yM

www.youtube.com/watch?v=WXHa6lgGqp4

 LINKS:
http://www.mu-nest.com/release-info.php?f=mnc011

http://hiorchronik.bandcamp.com

 

HENRIK JOSE
Den aus Malmö stammenden Wahlberliner Henrik José könnte man als Singer-Songwriter beschreiben, wäre da nicht anstatt der gewohnten Gitarre ein Laptop in seinem Gepäck, mit dem er seine Soloauftritte bestreitet. Von elektronischer Unterkühltheit kann aber keine Rede sein. Allenfalls spürt man eine nordisch frische Brise in Josés Songs, bei denen seine zerbrechliche Stimme von zurückhaltenden bis opulenten, beatgetriebenen Produktionen begleitet wird. Wunderbarer Dream-Pop!
 
VIDEO:

www.youtube.com/watch?v=2gqD3ltDWtA

www.youtube.com/watch?v=rSXb5qQvTPc
 LINKS:
www.soundcloud.com/henrikjose

www.facebook.com/henrikjose

http://henrikjose.bandcamp.com


AQUIET
Videokünstler Sven Stratmann kreiert im Zusammenspiel mit den Musikern über mehrere Beamer Live-Visuals. Dabei benutzt er seine ganz eigene organische Bildsprache bestehend aus Filmaufnahmen, Fotos und Videoanimationen basierend auf visuellen Ideen, die wir zu ausgewählten Themen selber gefilmt und entwickelt haben.
 

www.avpicknick.wordpress.com

www.facebook.com/avpicknick

 

Abendkasse 20 Uhr | Einlass 20:30 | Beginn 21 Uhr |

Eintritt: 16/13 €
VVK: 13/10 € im Teilchen & Beschleuniger, fyal und bei Jörg's CD FORUM

 

 

Sa-09.11.13-20:00
Deutsch-Indische Geselleschaft
Saxovil

E.R. JANARDHAN – Saxophon
Pahee Selva – Thavil
T. Veena Gayatri Raj – Veena
Sri Meher –Tabla & E-Drums

 

Saxovil ist eine junge Fusionband, die traditionelle klassische indische Musik mit westlichen Einflüssen verbindet. Mit improvisatorischen Gestus greifen die Musiker nicht auf festgeschriebene Kompositionen zurück, sondern entwickeln Melodie und Rhythmus spontan in Anlehnung an indische Ragas.
Der aus Andhra Pradesh in Südindien stammende Saxophonist erlernte das Spielen im karnatischen Stil von seinem Guru Padmashri Kadri Gopalnath. Begleitet wird er an der südindischen Thavi von Pahee Selva, einem in Deutschland lebendem Musiker mit tamilischen Wurzeln und vielfältigen musikalischen Fähigkeiten. Diese reichen von hinduistischer Tempelmusik bis hin zu Beatboxing. Die Veena-Spielerin T. Veena Gayatri Raj, führt ihre Familientradition bereits in der achten Generation fort.

www.saxovil.com

 

Eintr: 12 € / 8 € erm.

Fr-08.11.13-20:00
SUDDEN CRICKET
BRUZGYNAI & DAINA DIEVA & OORCHACH

Bruzgynai is experimental music project from Lithuania established in 2007, run by Arma- the artist and curator, label Agharta founder. Bruzgynai means “bush” and it’s about sound adventures in deep forests and on the high mountains. Primordial sound, lo-fi aesthetics, mystic drones, reverse glossolalia and the glitter of the new new age. Using no computers, only analogue gear, vintage synthesizers, voice, field recordings and strange objects. Bruzgynai has toured Russia, Germany, Austria, Czech rep., Poland and Baltic states and is one of the most active projects from Lithuania.

 

www.arma.lt
soundcloud.com/bruzgynai

bruzgynai.bandcamp.com youtu.be/_JhCjas_v2w

 

DD is a sound constructor / video maker. A graduate in philology and audio & video technologies, she is interested in various ways to apply the language and in various languages - from programming, to the language of signs, individual languages and the language as a way to transcend the "me" defined by the origin, place of birth, race or other mostly externally definable features. The perseverance to understand and to redefine one's inner language and express it in means available to her, is traced throughout all of Daina's creative works - live shows, music & soundscapes, videos, writings. Daina Dieva music has been defined as "post-folk", "poetic", "dark", "hypnotizing", "cold". Usually during live show she performs one composition of a duration of half an hour, during which the listener is "guided" over a story told in long drones, live vocal sampling and wrapped up in series of echoes.

 

dainadieva.wordpress.com youtu.be/DMFsq355R1s

Oorchach – this word means an iron ring, in Siberian Khakas region used to be ringed through bull-calf's nose to prevent sucking mother's milk. This domestic artifact represents an archaic, tribal attitude towards existence. A form of ring, circle gives possibility to interpret it more widely. This shows the aesthetic direction of Oorchach's music, but doesn't restricts it too much – it inspires, but not dogmatizes. By sound, Oorchach could be described as ambient-ritual driven postindustrial music. But again, this is only guidelines, tenting not to tie ourselves with stylistic restrictions.

www.soundcloud.com/oorchach
youtu.be/npl_R9uktR4

 

SUDDEN CRICKET

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr               online ticket

Do-07.11.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Offener Treff für Improvisationsmusiker, Gäste willkommen. 

 

Eintritt frei

So-03.11.13-20:00
SOUNDTRIPS NRW
OSSATURA

Elio Martuciello – Computer
Fabrizio Spera – Schlagzeug
Luca Venitucci
– KLavier & Akkordeon

 

Gast: Helmut Buntjer – Posaune

 

Ossatura formierte sich 1995 als elektroakustisches Improvisations-Kollektiv.

Die Gruppe tourte in ganz Europa und den USA und spielte auf einigen der wichtigsten internationalen Festivals wie Total Music Meeting (Berlin), London Musician’s Collective (London UK), Musique Actuelle (Victoriaville, Quebec), Angelica (Bologna, Italy), Musique Action (Vandœuvre-les-Nancy, France), Musique Innovatrices (Saint-Étienne, France), Fondation Joan Miro (Barcelona), Alternativa (Prague), Fruits de Mhere (France), Densité (France), Renaissance Society (Chicago USA), Slought Foundation (Philadelphia USA), Ohio University (Athens USA), Ohio University (Athens USA).

Unter der Vielzahl von Musikern und Komponisten mit denen sie zusammen gearbeitet haben, befinden sich: Tim Hodgkinson, Dagmar Krause, Peter Kowald, Wolfgang Fuchs, Michiko Hirayama, Gene Coleman, Gendos Chzamirin und Christian Calon.

Radiowerke:
Giacomo mio, salviamoci! - Giorgio Battistelli (Rai Radio 3)
Z / S - Christian Calon (Deutschland Radio)

Discografie:
Ossatura & Tim Hodgkinson "Dentro" (RER 1998)
Ossatura "Verso" (RER 2002)
Ossatura & Gene Coleman (Die Schachtel 2009)

 

mit freundlicher Untestützung von:


Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

So-27.10.13-20:00
JazzToday
Matthew Shipp & Sabir Mateen

Das Konzert muss leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Do-24.10.13-20:00
JazzToday
SOKO STEIDLE

Rudi Mahall – Bassklarinette
Henrik Walsdorff – Altsaxophon
Jan Roder – Kontrabass
Oliver Steidle – Schlagzeug

 

Ein gänzlich eigenwilliger und zeitloser Sound zeichnet die SOKO Steidle aus. Drummer und Namensgeber des Quartetts, Oliver Steidle lässt sämtliche Konventionen des Jazz hinter sich und legt den Fokus fast vollständig auf die Improvisation im Kollektiv ausgezeichneter Mitmusiker.
          
Diese Viererbesetzung lebt von der Spontaneität und Freiheit im Spiel und schafft dabei enorm vielseitige und stimmungsvolle Klangkreationen die von rivalisierender Konkurrenz bis hin zu harmonischem Zusammenspiel reichen. Steidle selbst wurde mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet, darunter dem Publikumspreis als bester Schlagzeuger 2008 beim Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim.
            
Nicht zuletzt aber Bassklarinettist Rudi Mahall, mit dem Steidle ja auch in dem Trio der Rote Bereich zusammenspielt, welches in seiner Art seit Mitte der 1990er Jahre als Stil prägend für eine Vielzahl zeitgenössischer Berliner Bands gelten kann, verkörpert den „Berlin-Sound of Jazz“. An dessen aktueller Weiterentwicklung haben nach wie vor die beiden Nürnberger Mahall und Steidle, als Mitglieder unzähliger Formationen maßgeblichen Anteil.


Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Do-17.10.13-20:00
AV - PICKNICK #5
Jan Roth + JARON TRIPP

Jan Roth – Piano

Marcel Aue – mpc

Niklas Kraft – Sythesizer

 

Jaron Tripp – Hang


& Sven Stratmann – Visuals
 

Jan Roth ist nimmer müde. Als gelernter Schlagzeuger (u.a. Hundreds u. Clueso) lebt Jan nun seine Liebe für das Piano aus - das etwas melodischere Schlaginstrument. Das Ergebnis dieses traumhaften Müßiggangs sind die acht sympathisch verschrobenen Stücke auf „L.O.W.“. Ein cineastisches Kleinod mit pseudoelektronischen Kleinigkeiten, das in all seiner Holprigkeit, Wärme und stillen Zuversicht vor allem eins ist: Eine kleine Liebeserklärung an die Sonnenseite der Melancholie.
„Man könnte sagen: Hauptberuflich ist Jan Roth Schlagzeuger. Nun aber hat er sich, der unerwarteten Pause sei Dank, mal ans Klavier gesetzt. Das ist eigentlich auch sein erstes Instrument. Als Fünfjähriger bekam er Tastenunterricht, das Schlagzeug folgte erst im Alter von elf Jahren. Später studierte er in Leipzig und New York und nahm Unterricht bei berühmten Lehrern wie der Jazz-Legende Billy Drummond. […] Auch auf L.O.W. benutzt Roth sein Klavier ziemlich oft, als wollte er erst einmal nachweisen, dass es doch auch ein Schlaginstrument sein kann. Sparsam setzt er die Töne, gibt einen Rhythmus vor und gerät nie in die Versuchung, in claydermannsches Schwelgen oder auch nur krautiges Mäandern zu verfallen. […] Wenn das Klavier keine Struktur vorgibt, dann tun es die wenigen anderen Klänge, die elektronisch sein könnten oder vielleicht auch nur so wirken. Es sind musikalische Meditationen, die aber niemals in die Beliebigkeit von New-Age-Gewimmer abdriften. […] Es ist Musik, die der Einsame hören kann, um die Langeweile zu vertreiben.“ [ZEIT ONLINE]
VIDEO:
youtube-Video1
youtube-video2

 

Der Improvisationsmusiker Jaron Tripp hat in dem erst Anfang dieses Jahrtausends neu entstandenen Instrument „Hang“ sein Ausdrucksmittel gefunden. [Kurzer Wikipedia-Exkurs: Eine Hang besteht aus zwei miteinander verklebten Halbkugelsegmenten aus gasnitriertem Stahlblech. Auf der oberen Halbschale befinden sich Tonfelder, die – ähnlich wie bei der Steelpan – mit Hämmern ins Blech eingearbeitet sind. Das Hang wird waagerecht oder senkrecht auf dem Schoß gehalten. Gespielt wird es mit den Fingern und Händen, was den Namen ergab: Hang ist Berndeutsch für Hand.;-)]

Der Liebe zum rhythmischen Spiel verbunden, birgt das Hang durch seinen ungewöhnlich abwechslungsreichen und runden Klang für Jaron die Möglichkeit auch melodisch zu variieren. Bei seinen Solo Darbietungen mit dem Hang, entfaltet Jaron rhythmisch komplexe und doch zugleich harmonisch eingängige Klangwelten, die den Zuhörer zum Träumen anregen oder ihn in sich selbst lauschend verweilen lassen.

 Jaron Tripp

 

www.avpicknick.wordpress.com

Do-10.10.13-20:00
AV - PICKNICK #4
Caelos Cipa & Saffronkeira

Caelos Cipa – Piano

Eugenio Caria – Electronik

 

& Sven Stratmann – Visuals

 

CARLOS CIPA ist ein 23jähriger Musiker und kommt aus München, wo er aktuell Komposition studiert. Seine Leidenschaft für Musik entdeckte er sehr früh. Mit 6 Jahren bekam er seine ersten Unterrichtsstunden für klassisches Klavier bei verschiedenen angesehenen Lehrern. 10 Jahre später, nachdem er begonnen hatte Schlagzeug zu spielen, wuchs sein Interesse an Komposition und Improvisation. Die folgenden Jahre brachten viele neue Erfahrungen in diversen Musikstilen wie Jazz, Hardcore/Punk, Indie, Rock und Orchestermusik.
Sein Pianospiel beeindruckt besonders durch die Liebe zum Detail und durch die intensiven Stimmungen. Den klassischen Background und Einflüsse von Erik Satie und Claude Debussy hat er dabei ebenso in seine Musik einfließen lassen, wie die Erfahrungen als Schlagzeuger in verschiedenen Bands und sein wachsendes Interesse an unterschiedlichen Instrumenten. Insbesondere sein Wunsch zum Experimentieren nimmt eine immer größere Rolle in seinem aktuellen Schaffen ein.
Carlos bespielt nicht nur traditionelle Konzerträume, sondern hat die Bühne bereits mit so wunderbaren Künstlern wie „A Winged Victory For The Sullen“, „Rivulets“ oder „Library Tapes“ geteilt.
Im Frühjahr 2012 unterschrieb er beim experimentellen Musiklabel „Denovali Records“ und veröffentlichte daraufhin im Sommer 2012 sein Debut Album „The Monarch and the Viceroy“.
www.denovali.com/carloscipa
www.facebook.com/carloscipa

 

SAFFRONKEIRA ist das seit 2008 bestehende Projekt des aus Sardinien stammenden Italieners Eugenio Caria. Nach seinem Mitwirken beim experimentellen Festival für elektronische Musik und visuelle Kunst „Störung“, einem Remix auf Charles-Eric Charrier's „Silver“ Album und seinem ersten Release unter eigenem Namen bei Denovali Records, kam im Juli 2012 endlich sein Debut mit dem Namen “A NEW LIFE” heraus, auf dem die erste Seite das “Old Life” und die zweite das “New Life” verkörpert. Nur ein halbes Jahr später brachte er seine zweite Konzeptarbeit „Tourette“ heraus, auf der er sich mit Nervenerkrankungen auseinandersetzt und seine Mischung aus sehr abstrakten elektronischen Elementen und warmen Soundschichtungen fortsetzt. Das Album endet mit dem Stück „The Hope“ und entlässt den Zuhörer in der rätselhaften Stimmung nun noch mehr Fragen als Antworten zu haben.
 
Als Saffronkeira lebt Eugenio Caria seine Passion aus, herauszufinden was man mit der heute nutzbaren Technik musikalisch über Sounds ausdrücken kann. In seinen Tracks experimentiert er viel mit Elektronik und unkonventionellen neuen Elementen, die nur auf den ersten Blick unwichtig erscheinen. Er kombiniert subtile, fast unsichtbare Rhythmen mit vielschichtigen Soundtexturen zu Stücken, die gekonnt zwischen Minimalismus und klassischem Ambient rangieren, womit er sowohl dem analytischen Ohr als auch dem Hörer, der einfach nur in Musik abtauchen möchte, großes Vergnügen bereitet.
 
PRESSE:
„...hypnotic atmosphere... creating a brand new universe... for fans of digital darkness and analog void...“ (Headphone Commute)
"...minimalistic beats that edge close to techno, but it goes much deeper, and darker, than that." (A Closer Listen)


www.denovali.com/saffronkeira
www.facebook.com/saffronkeira

 

www.avpicknick.wordpress.com


Eintritt: 16/13 €
VVK: 13/10 €

So-06.10.13-20:00
SOUNDTRIPS NRW
Streifenjunko

Elvind Lønning  – Trompete
Espen Reinertsen – Saxophon

 

Gäste: Matthew Grigg - E-Gitarre, Simon Camatta - Schlagzeug

 

Ein junges Duo aus Norwegen, das seinen Instrumenten die unglaublichsten Klänge entlockt und sich in kurzer Zeit in der Improvisationszene einen Namen gemacht hat. Streifenjunko macht starke Musik mit der seltenen Besetzung von Tenorsaxophon und Trompete. Espen Reinertsen und Eivind Lønning nutzen ungewöhnliche Instrumental-Techniken, um ein räumliches Klangbild mit ihren Instrumenten zu projizieren.

 

"Das norwegische Duo Streifenjunko steht „für einen der reichhaltigsten und gleichzeitig originellsten Ansätze in freier Improvisationsmusik, den ich seit Jahren gehört habe.”
(Peter Margasak, Chicago Reader)

 

mit freundlicher Untestützung von:

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Do-03.10.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Offener Treff für Improvisationsmusiker, Gäste willkommen. 

 

Eintritt frei

Fr-20.09.13-20:00
JazzToday
RKeT (Klare - Ex - Vatcher)

Jan Klare (D) – Basssaxophon
Luc Ex (NL) – Acoustic-Bass
Michael Vatcher (USA) – Schlagzeug


Mit Luc Ex und Michael Vatcher hat Jan Klare zwei international renommierte Partner zu einem knalligen Trio zusammengebaut, das eine Mischung aus Jazz, Punk und Improvisationen spielt. Luc Ex´s Bassspiel ist einzigartig – er war lange Zeit Mitglied der Band “The Ex” und hat darüber hinaus mit “Four Walls” oder “Sol 6″ alle relevanten Festivals in Europa besucht, Der amerikanische Schlagzeuger Michael Vatcher hat u.a. mit John Zorn gearbeitet und CDs aufgenommen, er gilt weltweit als einer der stilbildenden Improvisatoren auf seinem Instrument.

 

www.janklare.de

 

 

Eintritt: 10/7€

online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Sa-07.09.13-20:00
SUDDEN CRICKET
Bird People & Hering und Seine Sieben Sachen & Cam Deas

Bird People - akusitk und Elektonik drone aus Österreich
Hering und Seine Sieben Sachen - nebelige Elektronik aus Frankfurt


BIRD PEOPLE (Vienna). Bird People ist ein musikalisches Projekt, das 2010 von Uli Rois gegründet wurde. Solo oder mit anderen Musikern kreiert Rois Klanglandschaften, die meist um Drones aufgebaut sind, dabei aber ständig für alle Einflüsse und Ideen, die sich aus der Aufführung heraus ergeben, offen bleiben. Stilisttische Einflüsse reichen von klassischen Psychedelic und Krautrock Sounds bis zu diversen Folk-Musik Traditionen.

https://soundcloud.com/bird-people

http://bird-people.bandcamp.com


HERING & SEINE SIEBEN SACHEN (Frankfurt). Daniel Vogt bringt unerschrocken und mit Mut zum Risiko, eine abenteuerliche Mischung aus New-New-Age und Ambient-Drone-Loops auf die Bühne. Ausgerüstet mit einem Stapel voll Tapes und einer Handvoll tragbaren Abspielgeräten werden Sounds bis ins Unendliche geloopt, bis man sich am Ende selbst in einer immer wiederkehrenden Endlosschleife wiederfindet. Tape-induzierte Bewusstseinserweiterung garantiert!

http://laichoflove.bandcamp.com

https://de-de.facebook.com/laichoflove

 

CAM DEAS: Auf seiner derzeitigen Tour erkundet Deas eine 12-Saiten-Akustik-Gitarre, indem er sie zur Erzeugung elektronischer Sounds als eine Art hölzerne Skulptur verwendet. Mit dem Bestreben das Klangbild der Takoma-Schule-Gitarre mit  elektro-akustischer Musik live miteinander zu verbinden, erzeugt er Geräusche, die mit Hilfe mehrerer analoger Synthesizer–Patches verarbeitet und manipuliert werden. Sich entfaltende akustische Geräuschwelten  entstehen.
Deas hat u. a. mit Steffen Basho-Junghans, Ignatz, Chie Mukai, Jack Allett, Sheldon Siegel, C. Joynes und Chuck Johnson zusammengearbeitet.

 

soundcloud.com/camdeas/live_processing_01

soundcloud.com/camdeas/quadtych-taster-mix

freemusicarchive.org/music/Cam_Deas/

 

SUDDEN CRICKET


Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Do-05.09.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Offener Treff für Improvisationsmusiker, Gäste willkommen. 

 

Eintritt frei

So-01.09.13-20:00
STAGE off LIMITS
PaPaJo

Paul Hubweber – Posaune
Paul Lovens – Perkussion 
John Edwards – Kontrabass

 

 

Ein mitreißendes Improvisationsensemble, das mit Witz, Schlagfertigkeit und Scharfsinn interagiert und dabei harte Kontraste mit ruhig fließenden Passagen und explosiven Ausbrüchen kombiniert.
„Was wirklich beeindruckt, ist die hohe Fähigkeit der
Beteiligten, die Stimme eines jeden einzelnen Intrumentes neu zu erfinden, um sie zu einem unerwarteten Wettbewerb zusammenzufügen. Die Posaune wird zur Stimme, der Bass ist überall, während Lovens nicht gerade dafür bekannt ist, ein Traditionalist an Schlagzeug und Percussion zu sein. Das Ergebnis ist ... so neu und erfrischend, dass Sie möglicherweise vergessen, wer was spielt." meint Musikerkollege und viel beachteter Kritiker Massimo Ricci. Ein Paradebeispiel von „freier“ und geleichzeitig logisch in sich geschlossener Musik.

 

PAPAJO

 

Eintritt: 12/9€
online VVK: 10/7€ & Gebühr                  online ticket

Sa-31.08.13-16:00
Ausstellung bis 24 Uhr
side-effects

Ein Streifzug durch die Low Brow und Pop-Surrealismus-Szene

 

Arbeiten von:

ROOKIE
HIMBAER
TOBIAS WÜSTEFELD
ANTHROPOMORPH
PETER BRÖCKER
JAN HUSS

Musik: Trilingo / Diversifiedmusic

 

Facebook

Fr-16.08.13-20:00
SUDDEN CRICKET
Chris Corsano & Matthew Grigg

 

 

Chris Corsano – Schlagzeug

Matthew Grigg – Gitarre & Elektronik

 

 

“Am Ende wird er über den Trommeln schweben, so leicht und zart und  zugleich so energisch beherrscht Chris Corsano sein Instrument. Ein funkelndes dunkelbuntes Gewitter aus noise rührt er aus seinem Schlagzeug heraus: unaufhörlich wechseln seine Rhythmen die Richtung – und wirken doch immer selbstgenügsam und glücklich. So schnell spielt Corsano, dass seine Beats in der Luft zu stehen scheinen. Er spielt mit den Händen, reibt mit Glocken und kleinen Metallringen auf den Fellenherum, sägt mit einem singenden Buttermesser an den Rändern der Becken; spielt mit gekreuzten Klöppelpaaren wie ein Vibrafonist. Unfassbar, wie lyrisch jemand klingen kann, der solche Intensitäten erschafft: Chris Corsanos Musik ist ohrenbetäubend und zugleich sanft, intensiv und doch nicht brutal: warm, weich, weit jenseits von allem, was sich mit elektronischen Mitteln erzeugen lässt.” (Berliner Zeitung, 19.07.2008)

 

 

Münster based Tonal noiser and industrial jazzer, Grigg worksguitar,  amplifier and electronics so you hear the signal itself. Ornette Coleman, The Dead C and those Sonic Youths are amongst the m x v of his momentum directed into Blade Runner territory. Improv duos with sax-howler David Finch, drummers Robin Foster and Ross Parfitt, plus regular squealing in the Cheltenham Improvisors Orchestra, have produced wild stuff.

 

SUDDEN CRICKET

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr               online ticket

So-07.07.13-20:00
STAGE off LIMITS
Deep and Low Down: Andreas Kaling / Jan Termath

Andreas Kaling – Bass-Saxophon-Solo

 

Jan Termath – Tuba-Solo

 

Dieser Abend gehört den tiefen Instrumenten: Der Saxophonist Andreas Kaling aus Bielefeld, in der letzten Konzertsaison mit Deep Schrott – dem einzigen Bass-Saxophon-Quartett der Welt – in der BLACK BOX zu Gast, hat sich ein eigenständiges Solo-Projekt aus Atmung, Klappen, Stimme und Melodien erarbeitet, zu Hören auf seiner CD-Veröffentlichung As if There Was Tomorrow

andreas-kaling

  

Jan Termath legt seinen Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik. In Ensembleprojekten und in Zusammenarbeit mit Komponisten sammelte er vielfältige Erfahrungen in der Neuen Musik. Vom Solo bis zum großen Ensemble kommt alles in Frage, wo es plöppt, zischt und grunzt - aber natürlich auch der volle Klang der Tuba sowie vertrackte Rhythmen, leisestes Hauchen und extremes Fortissimo. 

Neben Werken von Tom Johnson und Hae-Kyung Choi, gibt es eine Uraufführung von Erik Janson, die eigens für Jan Termath komponiert wurde.

Jan Termath

 

Rezension: nrwjazz.net

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Do-04.07.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Offener Treff für Improvisationsmusiker, Gäste willkommen. 

 

Eintritt frei

Fr-28.06.13-20:00
SUDDEN CRICKET
Joseph Kudirka & Ross Parfitt (USA/GB)

Jeden Tag passieren allerlei langweilige Dinge, die wir kaum bemerken.
"Ich bin fasziniert von diesen Dingen" sagte Joe Kudirka.


Sound-Ereignisse. Fokussiert Leere. Systematische Bewegung inRichtung Nichts. Perkussion, Klavier, Gegenstände...

Der experimentelle Komponisten Kudirka und der in Münster ansässige Ross Parfitt spielen Musik von Kudirka, Christian Wolff, Doug Barrett, James Saunders.

 

suddencricket.wordpress.com

Joseph Kudirka

Ross Parfitt

 

Eintritt: 8/5€

online VVK: 6/4€ & Gebühr                   online ticket

 

Sa-22.06.13-19:30
Kathak Konzert
Indischer Tanz

Jayashree Acharya – Tanz

Shiv Shankar Ray – Tabla

Sham Sunder – Sitar

 

 In eine Familie von Musikliebhabern hineingeboren, fühlte sich Shiv Shankar Ray schon als Kind zu den Perkussionsklängen hingezogen. Im Alter von 8 begann er sehe Ausbildung beim legendären Meister Padmabhushan Pandit Prakash Ghosh Gnan, ein Doyen der Farrukhabadi Gharana, der Heute nicht nur als ein bedeutender Exponent  des Tabla-Spiels, sondern auch als großer Guru und Gelehrter in Literatur wie verschiedenen Zweigen der Musik in Erinnerung ist.

 

1987 wurde Shiv Shankar Ray vom britischen Zentrum der Bharatiya Vidya Bhavan eingeladen, Mitglied ihres Teams von Resident Gurus zu werden. Für die nächsten 16 Jahre war er der Tabla Guru bei "Bhavan" und führte eine ganze Generation von Musikern in Großbritannien in die indische Musik ein.

 

Shiv Shankar Ray hat eine ganze Reihe bedeutender Künstler wie Pandit Ravi Shankar, Ustad Vilayat Khan Saheb, Pandit Hari Prasad Chaurasia, Tejendra Narayan Majumdar, Pandit Vishwa Mohan Bhatt, Pandit Ajoy Chakraborty und Ustad Shahid Parvez Khan mit mehreren Künstlern Hindustani Vocal, Instrument und Kathak begleitet. 

Er hat für BBC Fernsehen und All India Radio gespielt. Sein uneingeschränktes Interesse und die grenzenlose Neugier gegenüber Musik  führte ihn zu verschiedenen Kooperationsprojekten mit Künstlern unterschiedlicher Genres, wie z.B.  "TAPS" in Berkshire und jungen Musikern aus Spanien.

 

Er ist zudem ein Gründungsmitglied des Indian Music Academy in Großbritannien.

 

 

Kathak Jayashree Acharya - YouTube

Aakriti Foundation

www.shivshankarray.net

Infos & Tickets: Deutsch - Indische Gesellschaft

Fr-21.06.13-20:00
JazzToday
Scott Fields String Feartet

Axel Lindner — Violine
Vincent Royer — Viola
Elisabeth Fügemann — Cello
Scott Fields — E-Gitarre / Komposition

Das Scott Fields Streichviertet generiert extreme Variationen in Dichte, Dynamik und Textur. Wie bei den meisten Arbeiten von Fields sind die Kompositionen dergestalt konstruiert, dass die improvisierten und geschriebenen Teile kaum zu unterscheiden sind. Loops, die sich ausdehnen oder kontrahieren, sukzessiv erfolgende Einsätze und optionale Entscheidungspunkte halten die Musiker und Publikum gleichermassen in Atem.

 

Das "Feartet" spielt sowohl Erstaufführungen neuer Werke als auch eine Auswahl von Kompositionen der "Fields String Octet" - CD "Frail Lumber" (erschienen bei Not Two Records, 2011). 

 

www.scottfields.com

 

Eintritt: 10/7€

online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Sa-08.06.13-20:00
Gastspiel
MATRIX 4

Frank Berzik – Saxophone, (Bass-)Klarinette; Synthesizer

Jörg König – E-Gitarre

Gregor Bohnensack –Trompete, Texte, Gegenstände

Thomas Schnellen – Synthesizer, Elektronik

 

Die Kölner Musiker Frank Berzik und Jörg König, die seit 1999 in unterschiedlichsten Ensembles auftreten, treffen auf Musik- und TextPerformer aus Münster: Thomas Schnellen und Gregor Bohnensack.

Seinen ersten gemeinsamen Auftritt bestritt Matrix 4 im Rahmen der Kölner Musiknacht 2010.

 

Ausgiebig haben sich die Akteure mit Freier Improvisation beschäftigt, und es gelingt ihnen mit großer Virtuosität ihren Instrumenten überraschende Töne und Geräusche zu entlocken. Für die Musiker bedeutet improvisieren, den Augenblick leben und keinen festen Strukturen anhaften. Improvisation ist für sie Ausdruck einer dynamischen, sich ständig verändernden Gegenwart. Dabei verbinden sie ihre akustischen und elektronischen Sounds zu eindruckvollen Klangwelten.

 

  Das intensive Zusammenspiel der Formation ist Konzert und Live-Performance in einem – man hört, sieht und staunt. Kurzum, es  ist spannend und erfrischend, die Kommunikation und Gedankenwelt der vier zu verfolgen.

 

matrix

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Do-06.06.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Offener Treff für Improvisationsmusiker, Gäste willkommen. 

 

Eintritt frei

So-02.06.13-20:00
STAGE off LIMITS
Trio: Leimgruber-Demierre-Phillips

Urs Leimgruber – Saxophon

Jaques Demierre – Klavier

Barre Phillips – Kontrabass

 

 

Spontan, direkt, gemeinsam. Nichts ist vorbereitet, nichts abgesprochen, nichts vorher ausgedacht. Die Herausforderung bleibt die gleiche wie am ersten Tag des Zusammentreffens: der leere Raum, den es mit Klängen zu gestalten gilt. Drei Musiker, die nicht mehr und nicht weniger mitbringen als ihre jahrzehntelange Erfahrung mit freier Improvisation und ihre individuellen Musiksprachen.

 

Seit fünfzehn Jahren spielen sie ab und an, immer wieder zusammen: der aus San Francisco stammende, eng mit der europäischen Szene verbundene und zu den Vaterfiguren eines Neuen Jazz zählende Kontrabassist Barre Phillips, sowie die beiden Schweizer Urs Leimgruber und Jacques Demierre. Jeder der drei hat seinem Instrument eine gänzlich eigene Dimension erschlossen, die ihn unverwechselbar macht.

 

Jedes Mal, wenn das Trio, das mittlerweile hunderte Konzerte gegeben hat, zusammenkommt, wird die Musik zugleich neu erfunden und weitergeschrieben. Dann verdichten und verflechten sich diese Sprachen, oder sie verflüchtigen sich bis an den Rand zur Stille.

 

Keiner tritt als Solist in den Vordergrund. Oder anders: sie agieren gleichzeitig mit dem Gefühl für gleiche Wertigkeit, nicht unter Verzicht, aber ohne Demonstration des Egos. "Wir spielen", sagt Urs Leimgruber, "das, was wir hören." Spielen ist Hören - das bedeutet, sich mit äußerster Sensibilität auf die Situation einzulassen, sich über das Selbst hinauszubegeben und auch den herkömmlichen Klang des Instrumentes zu transzendieren. Die Instrumente sind Mittel, Medium für den Bedarfsfall an spiel- und hörbaren Ereignissen. (Bert Noglik) Aktuelle CD: "Montreuil", jazzwerkstatt, 2012. 

 

Urs Leimgruber

Jaques Demierre

Barre Phillips

 

mit freundlicher Unterstützung von   

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Fr-17.05.13-20:00
AV–PICKNICK
Greg Haines / Poppy Ackroyd

Residents: 
JEAN-MICHEL – SOUNDS / SVEN STRATMANN – VISUALS

 

Die britische Pianistin Poppy Ackroyd (Hidden Orchestra) und der Berliner Komponisten / Pianisten Greg Haines starten im cuba ihre zwei wöchige Europa-Tour.

Australiens wichtigste Radiostation ABC zeichnete Poppy Ackroyd Debütalbum "Escapement" als bestes "Quiet Space"-Album des Jahres 2012 aus. Die ZEIT lobte es als "ebenso bezaubernd, wie beruhigend", wenn man Philip Glass oder Steve Reich mag.

 

Greg Haines war bereits emehrfach durch Europa unterwegs und seit 2008 auf einer Menge Festivals zu Gast. Im April tritt er als Support von Olafur Arnalds in der  Berliner Volksbühne und The Barbican in Londonl auf. Er komponiert für die Ballettpremiere von David Dawson im November am Royal Opera House in London. Im Mai kommt sein viertes Solo-Album bei 
 Denovali Records heraus.

 

Die junge Britin POPPY ACKROYD wählte für ihr Neoklassik-Debüt einen breiteren Pinselstrich als Frahm (der dem Werk in seinem Berliner Durton-Studio dann den letzten Schliff verlieh). Die in Edinburgh lebende Musikerin und Komponistin hat mit «Escapement» (Denovali/Cargo) ein atmosphärisches Album mit moderner Kammermusik eingespielt. Es knüpft an die ebenfalls in diesem Jahr erschienene, sehr empfehlenswerte Instrumental-Platte «Archipelago» von Hidden Orchestra an - einem schottischen Triphop/Jazz-Projekt, an dem Ackroyd beteiligt ist.

Im Mittelpunkt von «Escapement» stehen kleine Piano-Melodien, um die herum Ackroyd Violine, leichtes Schlagwerk und gelegentlich auch Tape-Aufnahmen von Naturgeräuschen gruppiert. Einige Tracks wie «Rain» wirken impressionistisch hingetupft, andere entwickeln eine an die Minimal Music von Philip Glass oder Steve Reich erinnernde Sogwirkung. Ein Album, das so bezaubernd wie beruhigend klingt.

 

www.poppyackroyd.com

http://greghaines.wordpress.com

 

VVK 12/10 € / AK 15/13 €

 

 

Mi-08.05.13-20:00
AV-DISKOPICKNICK
Lukas Oechtering / Injuvik & DJ AT

 

Residents:
JEAN-MICHEL – SOUNDS / SVEN STRATMANN – VISUALS

 

 

Nach einigen Monaten Pause ist das Electro-Soul-Projekt INJUVIK nun endlich zurück auf der Bühne. Ab sofort ist DJ At mit an Bord, der national mit Trust in Wax bereits eine Menge Wind gemacht hat. Als Team sorgen sie für neue, sphärische Tanzabenteuer. Der Kopf nickt und das Blut pulsiert. Mensch. Maschine. INJUVIK. 

INJUVIK ist Computermusik. Die Maschine macht Musik? – Nein, sie ist das Werkzeug! Der Kopf, der Töne und Rhythmen, Stimmungen und Muster erfindet gehört Tim Rodenbröker. Der Münsteraner denkt seit 2000 Dub, Electro, Jazz, Broken Beat und World Music zusammen zu dem was durch ihn zu INJUVIK wird. Der Kopf nickt und das Blut pulsiert hier im Takt weil Tim INJUVIK ist. Rodenbröker ist aber kein Eigenbrötler. Er ist ein aufgeschlossener Gastgeber, immer auf der Suche ist nach Mitwirkenden, neuer Musik und neuer Inspiration. So wird der Computer zur Schnittstelle zwischen seinem Kopf, verschiedenen Sängern und Sängerinnen, der immer auf ein neues zusammengestellten Band und den Beats und Melodien die ihm durch seine Synapsen und Schaltkreise rasen. Mensch. Maschine. INJUVIK. 

 

Lukas Oechtering präsentiert Ergebnisse von Improvisationen auf dem Klavier, die sich bei nächtlichen Sessions zusammentragen haben. Teils verträumt, teils munter, wirft er kleine Kiesel, die sich hin und wieder zu einem atmosphärischen Geröll entwickeln.

 

 

 AK: 7€ Konzert / 5€ Party

So-05.05.13-20:00
SOUNDTRIPS-NRW
Isabelle Duthoit & Franz Hautzinger

Isabelle Duthoit (F) – Klarinette, Stimme

 

Franz Hautzinger (A) – Trompete

 

 

Gäste: Philippe Micol – Sopransax, Bassklarinette,

Martin Theurer - Klavier

Duthoit & Hautzinger erkunden die interessantesten Elemente zeitgenössischer Improvisation: aus der Stille zum Lärm, vom Klang zur Musik, von Statik zur dynamischen Geste. Sie erforschen das gesamte klangliche Potential ihrer Instrumente (Gesang, Klarinette und Trompete) um unmittelbar komponierte Strukturen aufzubauen und ebenso wieder zu brechen. Aus dem Augenblick heraus reinterpretieren sie die gesamte Musiklandschaft von John Cage bis zu reinem, lauten, rauen und wilden Punk-Lärm.Isabelle Duthoit (Paris) ist Komponistin und Interpret (Stimme und Klarinette) mit einem umfangreichen Hintergrund in zeitgenössischen komponierten und improvisierten Musik. Sie ist Professorin für Klarinette und Improvisation an der Musikhochschule à Raoyonnement Département d 'Evry. Franz Hautzinger (Wien) studierte an der Jazz-Abteilung der Kunstuniversität in Graz von 1981 bis 1983, bis Lippe Lähmung zwang ihn, einen 6 Jahre insgesamt Pause von Trompeten nehmen. Nach dem Umzug nach Wien im Jahr 1986 begann er im Jahr 1989 auf die Trompete in seiner ganz eigenen und un-akademischen Weg begreifen digitale Musik mit analogen Mitteln zu erforschen. Er hat mit Derek Bailey, Keith Rowe, John Tilbury, Axel Dörner, Christian Fennesz, Otomo Yoshihide und Sachiko M. zusammengearbeitet, und ist Mitglied des Berliner Ensemble "Zeitkratzer." Isabelle DuthoitFranz Hautzinger

 

soundtrips-nrw wird gefördert von  Kultursekretariat NRW und Kulturamt der Stadt Münster

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Do-02.05.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Offener Treff für Improvisationsmusiker, Gäste willkommen. 

 

Eintritt frei

Fr-26.04.13-20:00
JazzToday
Eastern Boundary Quartet

Joe Fonda – Kontrabass

Michael Jefry Stevens – Piano
Balazs Bagyi – Schlagzeug
Mihaly Borbely – Saxophone

 

Ungarisch-amerikanischer Jazz mit allgegenwärtigem Charme

 

Das Eastern Boundary Quartet – ein internationales Zusammenspiel: Der ungarische Schlagzeuger Balazs Bagyi und der Saxophinist Mihaly Borbely – zwei Säulen der ungarischen Jazz-Szene, treffen auf den Kern der New Yorker Fonda-Stevens Group ­– Joe Fonda am Bass und Michael Jefry Stevens am Klavier. In 2007 treten sie das erste Mal gemeinsam in Europa auf und in 2009 folgen Tourneen durch die USA und Osteuropa. Ihr neuestes gemeinsames Album "Icicles" erschien 2011 auf Konnex Records. 

Die Band kombiniert ungarische Volksmelodien mit Elementen des Jazz und erfindet so einen neuen, zeitgenössischen Sound. Das Eastern Boundary Quartet verbindet amerikanischen New Jazz und Ethno-Musik aus Ungarn. Zwei Welten treffen aufeinander und zeigen, dass der Musik keine Grenzen gesetzt sind. 

 

Eastern Boundary Quartet

 Balazs Bagyi
 Mihaly Borbely

Joe Fonda

 

Eintritt: 10/7€

online VVK: 8/5€ & Gebühr                 online ticket

Do-18.04.13-20:00
JazzToday
The Mighty Mouse

Morten Pedersen (DK) – Piano

Adam Pultz Melbye (DK) – Kontrabass

Håkon Berre (N) – Schlagzeug

 

The Mighty Mouse ist ein Klaviertrio.

Das bedeutet, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug.

Kein Grund, sich Sorgen zu  machen oder den Puls zu beschleunigen.

Piano Trio - ein Format, so alt wie Gebirge.

 

Und die Musik?

 

Tough, bedeutung-l und temperamentvoll.

Sanft, transparent und so.

Impressionist CD mit einem schrägen Maus-Cover im Jahr 2007 veröffentlicht.

Expressionist Doppel-Live-LP mit einem komischen Kapitän-Cover im Jahr 2012 veröffentlicht.

 

Die Mighty Mouse spielt Konzerte.

Öfterin Deutschland als in Dänemark.

Die meisten Leute mögen Mighty Mouse experimentellen Ansatz.

Einige Leute nicht so sehr, aber die meisten tun es.

 

Die Musiker sind nicht wirklich berühmt.

Aber sie haben mit einigen berühmten Musikern gespielt.

Peter Brötzmann, John Tchicai, Jasper Zeuthen, Rudi Mahall und Ähnliche.

 

Mighty Mouse

 

Eintritt: 10/7€

online VVK: 8/5€ & Gebühr                   online ticket

Sa-13.04.13-20:00
Gastspiel
Frank Ebeling trifft Partikelgestöber

Frank Ebeling – Gesang, Elektronik

Thomas Schnellen – Bass, Percussion

Gregor Bohnensack – Trompete, Texte  

 

Die drei Akteure des Abends kennen sich aus verschiedenen musikalischen Aktionen (z. B. in den Räumen der Museumsinsel Hombroich/Neuss).  

So gastierten Bohnensack und Ebeling 2012 gemeinsam mit der Saxophonistin Ingrid Laubrock im Schlosstheater Moers.

Frank Ebeling wirkte in den letzten Jahren  in verschiedenen Ensembleprojekten mit, u.a. bei Bobby McFerrin und Markus Stockhausen. Er initiiert und leitet Chorprojekte und Cirlesinging-Workshops. 

 

Das Ensemble Partikelgestöber (Schnellen/ Bohnensack) existiert seit 2001. Der Name geht auf ein Gedicht („Engführung“) von Paul Celan zurück. Das Ensemble verbindet fragmentarische Texte, auch aus Telefonbüchern, mit improvisierter Musik. So wirken die Auftritte des Duos als Performance und Konzert zu Gleich.

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

So-07.04.13-20:00
STAGE off LIMITS
Judy Dunaway – Helmut Bieler-Wendt

Judy Dunaway (USA) – Luftballons

Helmut Bieler-Wendt (D) – Bratsche

 

 

Die vom Deutschlandfunk als „Mother of Balloon Music“ benannte Judy Dunaway macht Musik mit Luftballonen aller Sorten und Größen. Diese nutzt sie sowohl für freie Improvisationen als auch komponierte Stücke. Seit 1990 hat Dunaway mehr als 30 Werke für Ballons komponiert und diese auf Festivals in den USA und Europa präsentiert. Sie hat Kompositionen von John Zorn und Roscoe Mitchell interpretiert und mit Musikern wie Jennifer Walshe, John Hollenbeck, Yasunao Tone und dem FLUX Quartett zusammen gearbeitet. – Ph.D. in Komposition von der State University of New York in Stony Brook und ein MA in experimenteller Musik-Komposition an der Wesleyan Universität, wo sie bei Alvin Lucier studierte.

Helmut Bieler-Wendt (1956) lstudierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe (Violine, Klavier, Musiktheorie, Improvisation, Komposition) bei Hans Börner, Günter Reinhold, Peter-Michael Riehm, Eugen Werner Velte und Wolfgang Rihm. Studien bei Johannes Fritsch (Neue Musik und Improvisation), Michael Ranta (Improvisation und Asiatische Musik), sowie Peter Ausländer (Experimentelles Musiktheater, Tanz) rundeten seine Ausbildung ab. Künstlerische Abschlussprüfung bei Wolfgang Rihm. Seit 1976 arbeitet er als Musiker mit starker Betonung der Bereiche Improvisation und Konzept-Komposition und besonderer Vorliebe für fächerübergreifende Konzepte, Musiktheater und Bühnenmusik. Seine Kompositionen, aufgeführt in Europa, Japan und Südamerika, sind zum überwiegenden Teil vom Rundfunk produziert worden (SDR, SWR, HR, SR, WDR). Als  improvisierender Musiker gastierte er in Ost- und Westeuropa, Südamerika, Kanada, Japan und Korea.

 

 Judy Dunaway

 Helmut Bieler-Wendt

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Fr-29.03.13-20:00
AV-PICKNICK
CASS: & PIANO INTERRUPTED

Residents: JEAN-MICHEL – SOUNDS / SVEN STRATMANN – VISUALS

 

Guests:  CASS. 

Electronic and ambient musician at the borderline between organic and digital soundscapes since 1879.

 

PIANO INTERRUPTED

Die Verbindung von Klassik und elektronischer Tanzmusik hat in den letzten Jahren einige Unsäglichkeiten an Mozart- und Karajan-Remixen hervorgebracht. Bei Piano Interrupted liegt der Fall anders, hier wird kein Konzernarchiv geplündert, vielmehr kommen Musiker aus Elektronik (Franz Kirmann), Jazz und europäischer Konzertmusik (Tom Hodge, Greg Hall, Eric Young) zusammen, um komplett neue Musik zu kreieren. Die Basis bilden digital bearbeitete Klavier-, Cello- und Percussionklänge, über die weitere Instrumentalspuren gelegt werden. Gestartet wurde das Projekt, um Commercials einzuspielen, später kam noch ein Auftrag für Filmusik dazu. Entsprechend leicht und flüssig ist das Ergebnis, ab und an mit einem zum Filmthema passenden tunesischen Flair.

 

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– VVK im Teilchen & Beschleuniger 8/10€ / AK 11/13€

Sa-23.03.13-20:00
JazzToday
Sylvaine Hélary Trio (F)

Sylvaine Hélary – Flöten, Stimme, Komposition

Antonin Rayon – Hammond B3 Orgel, Clavinet, Glockenspiel

Emmanuel Scarpa – Schlagzeug 

 

Experimental Jazz - Art-Rock - Pop und  Punk

 

Mit Ihren zwei höchst inspirierten Begleitern hat Sylvaine Hélary ein durch viele musikalische Einflüsse geprägtes eigenes Universum geschaffen. Mal poesievolle Sängerin, mal äußerst versierte  Flötenspielerin, kreiert sie unter der Beherrschung einer Vielzahl von Spieltechniken eine freie minimalistische Atmosphäre. Dabei bleibt Raum für theatralische Präsenz mit einem ausgeprägten Sinn für Humor und einem Hauch süßer Exzentrizität.

 

Emmanuel Scarpa und Antonin Rayon liefern ein Testosteron-geladenes Fundament mit schweren Magma-artigen 70er Jahre Keyboard-Sounds, denen die Bandleaderin mit Leichtigkeit wie Extrovertiertheit gegenübertritt. So entstehen Momente ungezügelter Musik. Gesanglich mal an Robert Wyatt oder Dagmar Krause erinnernd, ist Sylvaine Hélary „eine anmutige, stilvolle Version von Nina Hagen mit einem Hauch von Iva Bittova mit ausgeprägter Bühnenpräsenz und offensichtlichem instrumentalem Talent... "  (J. Gransac, Les Dernières Nouvelles du Jazz, 26 juin 2010).

Didier Levallet meint: „Die Zukunft des Jazz-Szene hat noch viel für von dieser neuen Generation von Musikern zu erwarten."

 

 

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Do-21.03.13-20:00
Jazz & Film
The Pastorz (H) spielen zu „Rudderless“ von Ivan und Igor Buharov

Kovács "Royal" Ferenc – Saxophon

Kiss Árpád – Trompete, Flügelhorn

Ivan Buharov – Bass

Áron Porteleki – Schlagzeug

 

Ganz Europa krankt an erstarkendem, rechten Gedankengut und einem wachsendem Rassismus gegen Roma. In Ungarn patrouillieren paramilitärische Neonazis in Dörfern mit Roma Gemeinschaften auf.

Doch es gibt auch Wiederstand - auf unterschiedlichste Weise.

Die Budapester Filmbrüder Ivan und Igor Buharov begegnen dem Rechtsruck der ungarischen Regierung auf subversive Weise in ihrer Film-, Video- und Installationskunst.

 

Mit ihrem neuen Film "Rudderless" nehmen uns die Buharovs wieder einmal mit auf eine surreale Reise in traumähnliche Bilderwelten.

Der auf Super 8 gedrehte Film basiert auf dem gleichnamigen Gedicht des ungarischen Dichters István Domonkos (1971), "einem modernen Epos, die Selbstreflexion einer Person, die mit Minderheitenstatus im ehemaligen Jugoslawien der 1970 Jahre lebt, mit Referenz zu heute: Ein Individuum wird in die Migration gezwungen und landet unter unvorhersehbaren Umständen in einer globalisierten Welt. Ohne direkten Textbezug folgt der Film in schwarz weißen Bildern der dichterischen Vorlage."

 

Das Quartett THE PASTORZ begleiten den Film musikalisch. Und auch sie überschreiten frei alle Grenzen, die imaginären wie die musikalischen.

Nach eigenen Aussagen liegen die Ursprünge der PASTORZ  über 5.00.000 Jahre zurück, in einer alten Bar im Syrius namens „Luxundgulyas“. Die übersinnlichen, recycling Free Jazzer kamen um die Erde zu retten. Nun führen sie uns durch die Welt der Kristalle, des Nebels und aller Lebensformen.

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Sa-16.03.13-19:00
cuba-Spezial
DER TALK - DER TREFF - DIE PARTY

 

Einlass 18:30

 

19:00 - 20:00 Polit-Talk "Freiheit die ich meine"

 

mit: Gerhart Baum, ehemaliger Bundesinnenminister
Maria Klein-Schmeink, MdB
Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoo Münster

Moderation: Heiner Wember, Journalist

 

 

20:00 - 21:00  (CUBA NOVA)

Marc Picker & Band

Marc Picker – Altsax

Martin Scholz – Orgel

Sebastian Netta – Schlagzeug

 

21:00 - 22:00 

funfun – Perkussion & World Music

Dorothee Marx, Jürgen Fischer, Heike Gruber, Rainer Redeker, Georg Simon –Perkussion

 

funfun heißt in der Sprache der nigerianischen Yoruba weiß. 

Im Englischen verspricht es doppelten Trommel-Spaß.

 


22:00 - 23:00

MATT WALSH  ACOUSTIC QUARTET  (BLACK BOX)

 Matt Walsh – Gesang, Mundharmonika, Saxophon / Matthias Fleige – Gitarre, Posaune / Jürgen Knautz – Bass / Andreas Harmjakob – Perkussion

Der in Münsterlebende Ire entwickelt eine eigene Spielweise des Blues mit der improvisationsfreude des Jazz, emotionaler Tiefe des Blues, aber auch die rhythmischen Varianten und dem Funk der Soulmusik lässt der Ire in seine Spielweise des Blues und kreiert damit einen ausgesprochen vielfältigen Sound. Virtuoses Mundharmonikaspiel seelenvollen Gesang - Garanten für einen feinen abend. (Kultur RBB)

 

ab 22:00 – open End mit DJ Peter Griese

 

Eintritt: 10 € – online VVK: 8 € Gebühr

 

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Fr-15.03.13-20:00
zu Gast: Kunstakademie Münster
ab-cd – release party

Vorstellung der Vinyl-Veröffentlichung des Studios Digitale Kunst

 

mit Beiträgen von Sascha Appelhoff & Dividuum (Paul Große-Schönepauck, Lennart Saathoff, Florian Zeeh), Laura Pau Bielsa, Sara Dietrich, Nik Fischer, Isabel Glapa, Rene Haustein, Inga Krüger, Hans Peter Reutter, Robert Rosshoff, Peter Schumbrutzki, Dino Steinhof, Lukas Uptmoor 

 

Bei diesem Projekt gab es zwei Prämissen: Die eingeladenen Künstler unterschiedlicher Disziplinen sollten sich mit dem Thema Klangkunst beschäftigen und waren angehalten jeweils ein Bild und einen Klang zu überlegen. Das Bild sollte dabei nicht als reine Ergänzung zum Audiomaterial stehen, sondern es konnte ebenso konträr wie vermittelnd eingesetzt werden. 

Produktion: Kunstakademie & Peter Schumbrutzki 2013

 

www.ab-cd.de

Fr-08.03.13-20:00
JazzToday
Lacy Pool

Christof Thewes – Posaune
Uwe Oberg – Klavier
Michael Griener – Schlagzeug

 

 

LACY POOL entstand aus der langjährigen Zusammenarbeit des Pianisten Uwe Oberg (Wiesbaden) mit dem Posaunisten Christof Thewes (Saarbrücken) und erkundet im Trio mit dem Berliner Schlagzeuger Michael Griener die Stilvielfalt in Steve Lacys Musik.
Augenzwinkern, große Ohren und Lust am Experiment vereinigt dieses ngewöhnlich besetzte Trio im Geiste Lacys.

Lacy Pool findet in jedem Moment neue, aufregende Formen des Ausdrucks in Lacys natürlich fließender, wenn auch kurioser Logik. Die
Persönlichkeit der Spieler ersetzt diejenige Lacys, und verändert so unsere Hör-Wahrnehmung - wie es auch sein sollte.
Lacys Songs mögen die Musiker inspiriert haben, aber hier sind die Musiker der Song geworden. (ART LANGE, CHICAGO, December 2008)

 

Lacy Pool

 

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Do-07.03.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO - Treff

Bitte Teilnahme kurz per Email anmelden bei: Saxo.phon@remove-this.web.de

So-03.03.13-20:00
SOUNDTRIPS-NRW
Joëlle Léandre

Joëlle Léandre (F) – Kontrabass


Gäste: Martin Verborg - Violine,

Erhard Hirt – Gitarre, Elektronik


Joëlle Léandre, geb. * 12. September 1951 in Aix-en-Provence, Frankreich, ist sowohl als Interpretin Neuer Musik als vor allem auch als Improvisationsmusikerin hervorgetreten. Sie gilt als äußerst vielseitige Instrumentalistin. „Auf den vier Saiten des Instrumentes und mit der fünften, als die sie ihre Mezzo-Stimme definiert, formt die auch literarisch tätige Musikerin" – so Martin Kunzler imJazz-Lexikon – "Gesamtkunstwerke, die nach dem Prinzip der literarischen Collage auf die Gleichzeitigkeit von Gegensätzlichem zielen.“


Nach frühem Blockflöten- und Klavierunterricht und begann mit zehn Jahren auf einem Kontrabass ihres Bruders zu spielen; später vererbte ihr ein Basslehrer sein Instrument. Sie ging zum klassischen Musikstudium nach Paris und erhielt 1976 einen ersten Preis am Conservatoire de Paris. Als Studentin entdeckte sie sowohl den Jazz als auch die Neue Musik und war als Mitglied des Ensemble Intercontemporain von Pierre Boulez. Danach setzte sie ihre Studien mit einem Stipendium am Center for creative and performing arts in Buffalo u.a. bei John Cage, Morton Feldman und Giacinto Scelsi.

Sie arbeitet sowohl im Bereich der Neuen komponierten als auch der improvisiertenMusik. Komponisten  wie Earle Brown, John Cage und Giacinto Scelsi haben Werke für sie geschrieben. Sie begann Solo-Konzerte zu geben; auf ihrem Debüt-Album »Contrebassiste« (1981) präsentierte sie Eigenkompositionen und Improvisationen zu eingespielten Tonbändern. Als Improvisatorin arbeitete sie unter anderem mit Derek Bailey, George Lewis, Susie Ibarra, Anthony Braxton und Annick Nozati. Mit Irène Schweizer und der Sängerin Maggie Nicols spielt sie seit den frühen 1990ern im aus den Zusammenhängen um die Feminist Improvising Group hervorgegangenen Trio Les Diaboliques. Ihre Musik ist auf mehr als 150 Tonträgern dokumentiert.


Joëlle Léandre

 

soundtrips-nrw wird gefördert von  Kultursekretariat NRW und Kulturamt der Stadt Münster

Eintritt: 10/7€
online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

 

So-24.02.13-20:00
Neue Musik
Sylvia Hinz - Jens Brülls - Duo

Sylvia Hinz –Blockflöten

Jens Brülls – Schlagzeug

 

Werke von: Hideki Kozakura, Makiko Nishikaze, Anette Schlünz, Janis Xenakis & Improvisationen

 

Sylvia Hinz (*1968) studierte an der UdK Berlin Blockflöte bei Gerd Lünenbürger, experimentelle Musik bei Dieter Schnebel, Kammermusik bei Ni- gel North und Ensemble-Leitung / Dirigieren an der BAK Trossingen mit u.a. Wolfgang Rüdiger und René Schuh und widmet sich seit dem Ende des Studiums auch der zeitgenössischen Improvisation.

Sylvia Hinz arbeitet eng mit vielen nationalen und internationalen Komponisten zusammen, z.B. mit Mathias Spahlinger oder Miguel Farías Vasquez (Chile), und hat zahlreiche Werke ur- und erstaufgeführt. Sie lebt und arbeitet in Berlin als freischaffende Musikerin, Dirigentin und Instrumental-Lehrerin. 

 

Jens Brülls studierte zunächst Orchesterschlagwerk an der Folkwang Hochschule in Essen, sowie an der Hochschule für Musik Münster sowie Jazzpercussion an der Saxion Hogeschool in Enschede (NL). Er profilierte sich im Bereich der Zeitgenössischen Musik und Improvisierten Musik etwa durch die Teilnahme am Polnisch-Deutschen Ensemble für zeitgenössische Musik der Jungen Deutschen Philharmonie beim Warschauer Herbst 2003 sowie 2004/2005 als Stipendiat des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau in Dresden. 2005 folgte er einer Einladung zur Ensembleakademie des Ensemble Modern mit Helmut Lachenmann. 

Jens Brülls beschäftigt sich intensiv mit zeitgenössischer Kammermusik und der Zusammenarbeit mit jungen Komponisten. Konzertreisen führten ihn durch Frankreich, die Niederlande, Schweiz, Östereich, Italien, Slowenien und Polen. Neben seiner regen Konzerttätigkeit ist er seit 2004 als Referent für Schlagwerk, Improvisation und Neue Musik im Bereich Kinder- und Jugendarbeit sowie der Erwachsenenpädagogik tätig.

  

Eintritt: 10/7€

online VVK: 8/5€ & Gebühr                 online ticket

Fr-15.02.13-20:00
JazzToday
Sechsmal Sax

Florian Walter – Saxophone, Bassklarinette

Felix Fritzsche – Saxophone

Christoph Collenberg - Saxophone

Sandra Richard – Saxophone

Joachim Wirmer – Saxophone

Christoph Berndt – Saxophone

 

Sechsmal Sax - fünf Männer und eine Frau bedienen von fettem Baß auf Sohle zehn bis zum stratosphären Sopran vibrations on reeds an konischen Metallröhren. Ruhrgebiet trifft Münsterland - Duisburg, Essen, Münster ist die regionale Triangel, und alles was dazwischen liegt; die Kompositionen und Arrangements stammen aus ganz unterschiedlichen Hirnlandschaften der Sechs. Es gibt seriell anmutend geklöppelten „Schwarzfunk“ neben sentimentaler Begierde „Dein Angesicht“ zu besingen, oder über einen „Regentag“ zu lamentieren.

 

Da wird ganz ordentlich Ton zu Ton gefügt, schließlich hat man auf Unität gelernt, und im nächsten Ohrenblick tüchtig rumgebratzt, immerhin gibt es Geschichten zu erzählen, die sich nicht nach Plänen richten, sounds, die erst entstehen, wenn ausgefuchstes comping und schmusige Häschenklänge sich in die Nacht verabschiedet haben.

 

Florian Walter, Felix Fritzsche, Christoph Collenberg, Sandra Richard, Joachim Wirmer & Christoph Berndt summieren ihre ganz unterschiedlichen LebensMusikalischen Schienenstränge mit Adolphé Sax´schen Erfindungen zu einem Klangkörperdrehkreuz aus und in alle Himmelsrichtungen komponierter improvisierter Musik.

 

Eintritt: 10/7€

online VVK: 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Do-07.02.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO - Treff


Monatlicher Treff für alle, die sich und ihr Instrument in freier Improvisation mit Anderen ausprobieren möchten. Bitte Teilnahme kurz per Email anmelden bei: Saxo.phon@remove-this.web.de

So-03.02.13-20:00
STAGE off LIMITS
Die Kunst ein Schlagzeug aufzubauen

oder wie wir den Free Jazz erfunden haben.

 

von und  mit Dietrich Rauschtenberger

 

Ein Mann, ein Schlagzeug und die Geschichte des Jazz präsentiert Dietrich Rauschtenberger als Paul Trombeck in seinem Solo-Theaterstück "Die Kunst ein Schlagzeug aufzubauen". In der Rolle des Jazz-Veteranen Paul Trombeck erzählt Dietrich Rauschtenberger die Geschichte des Schlagzeugs. Nach und nach packt er seine Trommeln und Becken aus und lüftet dabei augenzwinkernd ein großes Geheimnis der Jazz-Geschichte. Der Free Jazz, der Aufbruch der freien Musik in den sechziger Jahren, ist nämlich nicht im New Yorker Untergrund erfunden worden, sondern im Vereinsheim des Deutschen Turnvereins in Wuppertal-Barmen - das übrigens bei der Gelegenheit zusammengebrochen ist. Trombeck erzählt vom Frust seiner Jugend in den Fünfzigern. Von seinem Vater, für den der Jazz Verrat an der abendländischen Kultur war. Von der Musik als Mittel, sich zu wehren. Und es wird klar, warum sie den Free Jazz erfinden mussten: Aus Rache. Damit jeder deutsche Vater und jede deutsche Mutter ein für alle mal wussten, dass Jazz genau so schrecklich ist, wie die Nazis immer behauptet hatten.

Der Schlagzeuger aus Leidenschaft berichtet kreativ, schrill und manchmal auch nachdenklich aus seinem Leben. Die Rebellion gegen Autoritäten und Regeln mit der Musik als Ausdrucksmittel und der Frust der Jugend in den fünfziger Jahren werden von einer ganz persönlichen und authentischen Sichtweise beschrieben. Lebensgefühl und Zeitgeist der fünfziger und sechziger Jahre verpackt in Anekdoten, Selbst-Ironie, Witz und viel Musik bieten eine gelungene Mischung. Viele der Anekdoten sind ausgeschmückt oder ganz erfunden, Namen und Schauplätze verändert. Die Geschichte ist fiktiv, aber auch autobiografisch. Die Geschichte ist fiktiv, aber auch autobiografisch. Dietrich Rauschtenberger war selbst beteiligt am Aufbruch der freien Musik in den und wirkte zusammen mit Peter Kowald im ersten Trio von Peter Brötzmann mit.

 

www.rauschtenberger

 

Eintritt: 10/7€
online VVK:
 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Do-24.01.13-20:00
JazzToday
POL

Radek Stawarz – Violine

Achim Tang – Kontrabass

Thomas Gläßer – E.Piano

Simon Camatta – Schlagzeug

 

Das Quartett POL um den Ex-„Improviser in Residence der Stadt Moers“ und Kontrabassisten Achim Tang präsentiert eine ganz eigene Mischung aus kleinen Kompositionen und Improvisation. Zugrunde liegen dabei Skizzen von Tang, denen man in Echtzeit und einer ungewöhnlichen Besetzung einen ganz neuen Drall und Rhythmus verleiht. Denn wann hört man schon mal zusammen Kontrabass, Violine, Schlagzeug und Digital-Keyboard?

 

POL

 

Eintritt: 10/7€
online VVK:
 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Mi-16.01.13-20:00
Performance
Stephan US: Happy Birthday! Self images II

Ein Mann sitzt allein an einer langen Tafel - festlich gekleidet und die weißen Tischdecken gestärkt. Er hat Geburtstag, wird 47 Jahre alt und sitzt da. Sonst Nichts. Was passiert? Kommen noch Gäste? Feiert mit ihm jemand Geburtstag? Fängt jemand an den Raum zu dekorieren? Bringt jemand Wein und Gläser, Teller, Besteck und Essen mit? Und für wie viele? Gibt es ein Geburtstagsständchen? Geschenke? Geburtstagskuchen? Musik? Eine Orgie, ein rauschendes Fest? Wer ist Gast? Oder passiert einfach nichts?

 

Ein performatives Experiment, in dem sich Inszenierung, Kunst, Alltag, Natürlichkeit und Selbstdarstellung mit den Gästen die Hand reichen.

 

Eintritt: 1,-/ 2,- €

 

www.stealthepixel.eu

 

 Steal the pixel 2 wird gefördert durch LAG Soziokultur NRW | Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW | Kulturamt der Stadt Münster | Mozerfonds EUREGIO

So-13.01.13-20:00
STAGE off LIMITS
ECO D'ALBERI (I)

Edoardo Marraffa – Tenor- & Sopraninosaxaophon

Alberto Braida – Klavier

Antonio Borghini – Kontrabass 

Fabrizio Spera – Schlagzeug

 

 

Das jazzige Improvisationsoquartett aus Rom, Bologna und Mailand besteht seit 2006 und hat sich 2009 den Bandnamen Eco d’Alberi (Echo der Bäume) zugelegt. Vier gleichberechtigte Individuen haben in der klassischen Besetzung mit Piano, Saxofon, Bass und Schlagzeug zu einem Spiel gefunden, das hochexpressiv ist und gleichzeitig die zarten Zwischentöne kennt. Es ist «instant composing» erster Güte, wenn Edoardo Marraffa, Alberto Braida, Antonio Borghini und Fabrizio Spera gemeinsam agieren. 

 

ECO D'ALBERI

myspace

 

Eintritt: 10/7€
online VVK:
 8/5€ & Gebühr                  online ticket

Do-10.01.13-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO - Treff


Monatlicher Treff für alle, die sich und ihr Instrument in freier Improvisation mit Anderen ausprobieren möchten. Bitte Teilnahme kurz per Email anmelden bei: <span style="line-height: normal; text-align: -webkit-auto; ">Saxo.phon@remove-this.web.de</span>

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